Blumen Das Lächeln des Göttlichen
Sri Aurobindo | Die Mutter
…wenn man eine Stufe höher steigt und bewusst tut, was die Rose unbewusst tut, dann ist es noch viel schöner.
– Die Mutter
Teil 1 WORTE DER MUTTER
Kapitel 1
Blumen: das Lächeln des Göttlichen
O Herr… ich sehe überall Kirschbäume; Du hast eine magische Wirkung in ihre Blüten gelegt: sie scheinen von Deiner einzigen Gegenwart zu sprechen, sie bringen mit sich das Lächeln des Göttlichen.
– Die Mutter
Das Lächeln dieses Entzückens ist insgeheim überall;
Es strömt im Atem des Windes, im Saft des Baumes,
In Blättern und Blumen blüht seine bunte Pracht.
– Sri Aurobindo
Kapitel 2
Darbringung von Blumen an das Göttliche
Die Pflanzen besitzen instinktiv das reine seelische Bewusstsein. Wenn du mir daher eine Blume reichst, ist ihr Zustand fast immer ein Hinweis auf den deinigen. Es gibt Leute, denen es nie gelingt, mir eine Blume in ihrer ganzen Frische zu bringen; auch wenn sie gerade gepflückt worden ist, erlahmt sie in ihren Händen. Andere hingegen bringen immer frische Blumen und beleben sogar solche, die schon zu welken beginnen. Ist deine Sehnsucht und dein Streben stark, so wird deine Blumengabe frisch sein. Und wenn du empfänglich bist, kannst du auch ganz leicht die Botschaft empfangen, die ich beim Geben in die Blumen lege. Wenn ich Blumen reiche, gebe ich Bewusstseinszustände. Die Blumen sind Botschaften, und ihre Wirksamkeit hängt allein davon ab, wie empfänglich man ist.