Vergiss deine Schwierigkeiten
Die Mutter
Vergiss deine Schwierigkeiten. Denke nur daran, ein immer vollkommeneres Instrument für das Göttliche zu sein, um Sein Werk zu tun, und das Göttliche wird alle deine Schwierigkeiten beseitigen und dich transformieren.
– Die Mutter
Die Mutter VERGISS DEINE SCHWIERIGKEITEN
Kapitel 1
Sei immer freundlich
Sei immer freundlich, und du wirst frei von Leiden sein, sei immer zufrieden und glücklich, und dein stilles Glück wird aus dir strahlen.
Es ist besonders auffällig, dass alle Verdauungsfunktionen äußerst empfindlich reagieren, wenn man auf ein abfälliges Urteil eine kritische, bittere, böswillige Haltung einnimmt. Nichts stört das Funktionieren der Verdauung mehr als dies. Und es ist ein Teufelskreis: Je mehr die Verdauungsfunktion gestört ist, desto unfreundlicher wird man, kritischer, unzufriedener mit dem Leben und den Dingen und Menschen. So findet man keinen Ausweg mehr. Und es gibt nur ein Heilmittel: diese Haltung gezielt abzulegen, ihrer sich unbedingt zu verwehren und sich durch ständige Selbstkontrolle eine bewusste Haltung verständnisvoller Freundlichkeit aufzuerlegen. Versuche es einfach und du wirst sehen, dass du dich viel besser fühlst.
Kapitel 2
Glaubst du an Glück?
Liebe Mutter, gibt es so etwas wie Glück und Pech, oder ist das etwas, das man selbst hervorruft?
Es gibt nichts, was man wirklich Glück nennen kann. Was die Menschen Glück nennen, sind die Auswirkungen von Ursachen, die sie nicht kennen.
Es gibt auch nichts, was an sich gut oder schlecht ist; jeder beurteilt Umstände als gut oder schlecht, je nachdem, ob sie für ihn mehr oder weniger günstig sind; und diese Einschätzung ist sehr oberflächlich und unwissend, denn man muss schon ein großer Weiser sein, um zu wissen, was wirklich günstig oder ungünstig für einen selbst ist.
Außerdem kann ein und dasselbe Ereignis für einen Menschen sehr gut und für einen anderen sehr schlecht sein. Diese Einschätzungen sind rein subjektiv und hängen von der Reaktion jedes Einzelnen auf die von außen kommenden Einflüsse ab.
Schließlich sind die Umstände unseres Lebens, die Umgebung, in der wir leben, und die Art und Weise, wie die Menschen uns betrachten, der Ausdruck, die objektive Projektion dessen, was wir selbst sind, innerlich wie äußerlich. Wir können also mit Gewissheit sagen, dass das, was wir in all unseren Seinszuständen tragen, mental, vital und physisch, das ist, was unser Leben ausmacht, objektiviert in dem, was uns umgibt.
Und das ist leicht nachzuvollziehen, denn in dem Maße, wie wir uns entwickeln und auf dem Weg zur Vollkommenheit voranschreiten, verbessern sich auch unsere Lebensumstände.
Ebenso verschlechtern sich die Lebensumstände derjenigen, die verkommen und zurückfallen.