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  1. ALLES LEBEN IST YOGA
  2. Die Zwei, die Eins sind

Es sind Zwei, die Eins sind und in vielen Welten spielen;

Im Wissen und Unwissen haben sie sich gesprochen und getroffen

Und Licht und Finsternis sind ihrer Augen Austausch;

Unsere Lust und Pein sind ihre Kämpfe und Umarmung,

Unsere Taten, unsere Hoffnungen sind Inhalt ihrer Geschichte;

Sie sind insgeheim vermählt in unserem Denken und Leben.

Das Universum ist eine endlose Maskerade:

Denn hier ist nichts so, wie es scheint;

Es ist eine Traumtatsachen-Schau von einer Wahrheit,

Die, wäre sie kein Traum, nie völlig wahr sein würde,

Ein Phänomen ragt da bedeutungsvoll heraus

Vor düsteren Hintergründen der Ewigkeit;

Wir akzeptieren sein Gesicht und gehen an seiner Bedeutung vorbei;

Ein Teil wird gesehen, wir halten es für das Ganze.

Mit uns in den Rollen schufen sie so ihr Spiel:

Autor und Darsteller mit sich selbst als Bühne

Bewegt er sich da als Seele, sie als Natur.…

Dies ist der Knoten, der die Sterne miteinander verknüpft:

Die Zwei, die eins sind, sind das Geheimnis aller Macht,

Die Zwei, die eins sind, sind die Macht und das Recht der Dinge.

Seine Seele stützt schweigend die Welt und sie,

Seine Taten sind die Register ihres Gebots.

Glücklich liegt er untätig ihr zu Füßen:

Seine Brust bietet er an für ihren kosmischen Tanz,

Von dem unser aller Leben das bebende Theater ist,

Und das niemand ertragen könnte, wäre nicht seine Stärke darin,

Doch auch niemand verlassen würde, wegen seiner Freude.

– Sri Aurobindo

(Beim Blick auf den Samadhi)

Ich möchte nicht verehrt werden. Ich bin gekommen, um zu arbeiten, nicht um verehrt zu werden; mögen sie Dich nach Herzenslust verehren und mich in Stille und Verborgenheit meine Arbeit ungestört vollbringen lassen – und von allen Schleiern ist der Körper der beste.

– Die Mutter

Ohne ihn existiere ich nicht;

ohne mich ist er unmanifest.

– Die Mutter

Die Zwei, die Eins sind

Sri Aurobindo | Die Mutter

Inhaltsverzeichnis

  1. Zitate
  2. I. EINE UNTEILBARE EINHEIT
    1. 1. Ein Bewusstsein
    2. 2. Eine Kraft
    3. 3. Ein Weg
    4. 4. Eine gemeinsame Schöpfung
    5. 5. Eins und gleich
    6. 6. Gemeinsames Wirken durch die Zeitalter
    7. 7. Die Last der Menschheit
    8. 8. Schwierigkeiten und der sonnenhelle Pfad
    9. 9. Sadhana durch die Mutter und Sri Aurobindo
    10. 10. Offenheit gegenüber der Mutter und Sri Aurobindo
    11. 11. Die Mutter und Sri Aurobindo anrufen
    12. 12. Ihren Einfluss empfangen
    13. 13. Innere Einheit von Ishwara–Shakti
    14. 14. Immer ist Sie gegenwärtig
    15. 15. Dasselbe Bewusstsein in zwei Formen, um das Gleichgewicht herzustellen
    16. 16. Vereint selbst im Abschied
    17. 17. Eine beständige, vollkommene Einheit
    18. 18. Die Arbeit ist dieselbe
    19. 19. Ma – Sri Aurobindo, Ma – Sri Aurobindo
    20. 20. Ich bin nur um der Arbeit willen geblieben
    21. 21. Freude der Zellen, die sich mit Sri Aurobindo vereinen wollen
    22. 22. Das zweifache Wirken von Ishwara und Shakti
    23. 23. Sri Aurobindo und ich sind eins
  3. II. NIMM ZUFLUCHT IN DER MUTTER
    1. 1. Einer der zwei großen Schritte in diesem Yoga
    2. 2. Versuche, das wahre Kind der Mutter zu sein
    3. 3. Innere Nähe und körperliche Nähe
    4. 4. Die Hilfe der Mutter und meine sind immer für dich da
    5. 5. Zwei Möglichkeiten
    6. 6. Spiritueller Fortschritt und äußere Bedingungen
    7. 7. Rufe die Gegenwart und Kraft der Mutter
    8. 8. Eine außergewöhnliche Reise
    9. 9. Transformation und die Shakti
    10. 10. Die Shakti von Sri Aurobindo
    11. 11. Sri Aurobindos Name
    12. 12. Zwei Geschichten
  4. Bibliographie

Teil 1 EINE UNTEILBARE EINHEIT

Kapitel 1

Ein Bewusstsein

Worte Sri Aurobindos

Der Gegensatz zwischen dem Bewusstsein der Mutter und meinem Bewusstsein war eine Erfindung aus früheren Zeiten (vor allem zurückzuführen auf X, Y und andere jener Zeit) und entstand in einer Epoche, in der die Mutter von einigen der ersten Schüler noch nicht vollständig anerkannt oder akzeptiert wurde. Selbst nachdem sie sie schließlich anerkannt hatten, hielten manche dennoch an diesem sinnlosen Gegensatz fest und fügten sich selbst und anderen großen Schaden zu. Das Bewusstsein der Mutter und meines sind dasselbe, das eine Göttliche Bewusstsein in zweien, weil dies für das kosmische Spiel notwendig ist. Nichts kann ohne ihr Wissen und ihre Kraft, ohne ihr Bewusstsein getan werden. Wenn jemand wirklich ihr Bewusstsein fühlt, sollte er wissen, dass ich dahinter gegenwärtig bin, und wenn er mich fühlt, ist es ebenso mit ihrem Bewusstsein. Wenn eine solche Trennung hergestellt wird (abgesehen von den Deutungen, die ihre Verstandeskräfte diesen Dingen so hartnäckig auferlegen), wie kann sich dann die Wahrheit etablieren? In der Wahrheit gibt es keine solche Trennung.

Kapitel 2

Eine Kraft

Worte Sri Aurobindos

Gibt es irgendeinen Unterschied zwischen deinem Wirken und dem Wirken der Mutter – etwa in der Kraft oder Wirksamkeit?

Nein, es ist eine einzige Macht.

Worte Sri Aurobindos

Natürlich hast du recht, wenn du sagst, dass wir eins sind und dass alles, was immer gegeben wird, von uns beiden kommt. Wenn ich gebe, geht die Kraft der Mutter mit mir, sonst würde der Sadhak nichts empfangen; und wenn die Mutter gibt, so geht meine Unterstützung mit ihr und verleiht ihrem Wirken mein Licht ebenso wie ihr eigenes. Es sind zwei Seiten einer unteilbaren Handlung, wobei die eine die andere mit sich trägt. Es ist die Kraft der Mutter, die den Anstoß gibt, aber auch den Frieden.

  1. 3. Ein Weg
  2. 4. Eine gemeinsame Schöpfung
  3. 5. Eins und gleich
  4. 6. Gemeinsames Wirken durch die Zeitalter

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