Kapitel 5

Zwei Möglichkeiten

Worte Sri Aurobindos

Es gibt zwei Möglichkeiten: Die eine ist die der Läuterung durch persönliche Anstrengung, die sehr lange dauert; die andere geschieht durch ein direktes Eingreifen der Göttlichen Gnade, die gewöhnlich schnell in ihrer Wirkung ist. Für letztere ist eine vollständige Hingabe und Selbstübergabe erforderlich, und dafür wiederum ist es gewöhnlich notwendig, einen mentalen Geist zu haben, der ganz ruhig bleiben kann und der Göttlichen Kraft erlaubt zu wirken und sie bei jedem Schritt mit seiner vollständigen Zustimmung unterstützt, ansonsten aber still und ruhig bleibt. Diese letzte Bedingung, die der von Ramakrishna beschriebenen Haltung des Katzenbabys ähnelt, ist schwer zu erreichen. Diejenigen, die an eine sehr aktive Bewegung ihres Denkens und Willens in allem, was sie tun, gewöhnt sind, finden es schwierig, die Tätigkeit stillzulegen und die Ruhe der mentalen Selbsthingabe anzunehmen. Das bedeutet nicht, dass sie das Yoga nicht tun oder nicht zur Selbsthingabe gelangen können – nur dauern die Läuterung und die Selbsthingabe lange, um vollendet zu werden, und man muss die Geduld und die beständige Ausdauer und Entschlossenheit haben, um diesen Weg zu gehen.

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