Kapitel 18
Die Arbeit ist dieselbe
Worte der Mutter
Mutter, hattest Du irgendeine Verbindung mit Sri Aurobindo, bevor Du Ihn kennengelernt hast? Denn ich habe in einigen Büchern gelesen, dass Er und Du fast dasselbe Werk getan habt.
Das Werk war und ist dasselbe, weil die Quelle Seiner Inspiration und meiner dieselbe ist: der Höchste.
Worte der Mutter
Die Arbeit besteht darin, der gesamten Menschheit zu helfen, sich auf die neue Schöpfung vorzubereiten, das heißt auf die supramentale Menschenart.
Worte der Mutter
Mutter, der letzte Satz in diesem Buch ist interessant und berührend: Ohne Ihn existierst Du nicht, und ohne Dich kann Er sich nicht manifestieren.
Weißt du, das ist vollkommen wahr. Ich weiß nicht mehr genau, wie ich es im Buch formuliert habe, aber ohne Ihn kann ich nicht existieren, und ohne mich kann Er sich nicht manifestieren. Das eine ergänzt das andere. Aber in Wahrheit sind wir beide ein und dasselbe. Es ist dasselbe Wesen, dieselbe Entität, die in der Manifestation zwei getrennte Formen annimmt, um die Schöpfung zu tragen. Abgesehen davon ist es dasselbe – Er und ich. Es gibt keinen Unterschied, keine Trennung, keine Teilung: eins, einzig und dasselbe. Was Er ist, bin ich, ganz und gar, im Wesen. Es ist so (die Mutter verschränkt die Finger beider Hände): wir sind vereint, gleich und identisch, das Eine ohne Teilung. Doch in der Manifestation scheint das Eine sich zu teilen, das Eine wird zu zwei, so (die Mutter löst die Finger), um in die Manifestation einzutreten. Doch nur dem Anschein nach teilt sich das Eine, um die Manifestation aufrechtzuerhalten. In Wahrheit ist es dasselbe, das Eine, das zwei Körper annimmt – mich und Ihn – nur für die Manifestation. In Wirklichkeit sind diese beiden Wesenheiten eins und einzig. Auf diese Weise erscheint das Eine in der Manifestation. Aber was Er ist, das bin ich. Es gibt keinen Unterschied. Es ist nur ein scheinbarer Unterschied, der in der Manifestation Gestalt annimmt. Wir haben zwei getrennte Körper, aber wir sind beide dasselbe. Überhaupt kein Unterschied. Wir sind so (die Mutter wiederholt die Geste). Und darüber hinaus gibt es noch etwas – das, was wir in Wirklichkeit sind, jenseits, dort oben. Aber darüber darf nicht gesprochen werden. Man kann nicht in Worten ausdrücken, was das ist. Und alles, was man über Das sagt, ist nichts als Unsinn. Worte vermögen nichts von dieser Existenz auszudrücken. Nichts, gar nichts – es ist nicht dazu bestimmt, ausgesprochen zu werden … der Höchste, der sich in zwei Formen manifestiert.