Es sind Zwei, die Eins sind und in vielen Welten spielen;
Im Wissen und Unwissen haben sie sich gesprochen und getroffen
Und Licht und Finsternis sind ihrer Augen Austausch;
Unsere Lust und Pein sind ihre Kämpfe und Umarmung,
Unsere Taten, unsere Hoffnungen sind Inhalt ihrer Geschichte;
Sie sind insgeheim vermählt in unserem Denken und Leben.
Das Universum ist eine endlose Maskerade:
Denn hier ist nichts so, wie es scheint;
Es ist eine Traumtatsachen-Schau von einer Wahrheit,
Die, wäre sie kein Traum, nie völlig wahr sein würde,
Ein Phänomen ragt da bedeutungsvoll heraus
Vor düsteren Hintergründen der Ewigkeit;
Wir akzeptieren sein Gesicht und gehen an seiner Bedeutung vorbei;
Ein Teil wird gesehen, wir halten es für das Ganze.
Mit uns in den Rollen schufen sie so ihr Spiel:
Autor und Darsteller mit sich selbst als Bühne
Bewegt er sich da als Seele, sie als Natur.…
Dies ist der Knoten, der die Sterne miteinander verknüpft:
Die Zwei, die eins sind, sind das Geheimnis aller Macht,
Die Zwei, die eins sind, sind die Macht und das Recht der Dinge.
Seine Seele stützt schweigend die Welt und sie,
Seine Taten sind die Register ihres Gebots.
Glücklich liegt er untätig ihr zu Füßen:
Seine Brust bietet er an für ihren kosmischen Tanz,
Von dem unser aller Leben das bebende Theater ist,
Und das niemand ertragen könnte, wäre nicht seine Stärke darin,
Doch auch niemand verlassen würde, wegen seiner Freude.
– Sri Aurobindo

(Beim Blick auf den Samadhi)
Ich möchte nicht verehrt werden. Ich bin gekommen, um zu arbeiten, nicht um verehrt zu werden; mögen sie Dich nach Herzenslust verehren und mich in Stille und Verborgenheit meine Arbeit ungestört vollbringen lassen – und von allen Schleiern ist der Körper der beste.
– Die Mutter

Ohne ihn existiere ich nicht;
ohne mich ist er unmanifest.
– Die Mutter
