Kapitel 4
Die Bedingung für die supramentale Verwirklichung
Ich habe seit 1956 über viele Jahre beobachtet, dass keine supramentale Schwingung übermittelt werden kann, wenn dieser perfekte Gleichmut nicht vorhanden ist. Wenn es den kleinsten Widerstand gegen diesen Gleichmut gibt – tatsächlich die kleinste Regung des Ego, irgendeine Vorliebe des Ego, – dann kommt sie nicht durch, sie ist nicht übermittelt…
Man könnte sagen, dass der ständige Zustand, der nötig ist, damit sich das Supramental durch ein irdisches Bewusstsein ausdrücken kann, der perfekte Gleichmut ist, der von der spirituellen Identifikation mit dem Höchsten kommt. Alles wird in einer vollkommenen Gelassenheit dem Höchsten gleich. Und dies geschieht automatisch, – es ist nicht die durch den bewussten Willen, durch intellektuelle Anstrengung oder durch ein vorheriges Verstehen erlangte Gelassenheit; es ist nicht das. Sie muss spontan und automatisch sein; man sollte nicht länger auf alles Äußerliche reagieren, als ob man auf etwas, das von außen kommt, antwortete.
Zwei unwiderlegbare Zeichen beweisen, dass man mit dem Supramental in Verbindung ist:
1. ein vollkommener und dauerhafter Gleichmut,
2. eine absolute Sicherheit im Wissen.
Um perfekt zu sein, muss der Gleichmut unanfechtbar und spontan und mühelos sein in allen Umständen, Geschehnissen und bei allen Kontakten, ob materiell oder psychologisch, gleich welcher Art und Auswirkung.
Die absolute und unanfechtbare Gewissheit eines unfehlbaren Wissens durch Identität.