Kapitel 33

Wesen auf den anderen Planeten

Im Übrigen ist es nicht ausgeschlossen, dass es neben unserem Weltall, so wie es ist, noch andere Universen gibt, die so verschieden sind, dass sie keine Verbindung untereinander haben können. Es kann sehr wohl sein, dass unser Universum nicht das einzige Heraustreten des Göttlichen aus sich selbst ist. Unser Weltall ist so, wie wir es kennen. Vielleicht sind andere in einem weit weniger beklagenswerten Zustand als dieses! Im Übrigen ist es nur scheinbar beklagenswert. Wenn man hinter die Erscheinung blickt, merkt man, dass es überhaupt nicht beklagenswert ist. Es ist nur eine Art, wie man es sehen kann.

Gibt es wirklich irgendwelche Wesen auf Jupiter oder Mars?

Für mich, wenn du mich fragst, gibt es überall Wesen. Überall. Man sieht sie nicht, das ist alles. Aber sie sind überall. Doch sind sie wohl gewiss nicht so, wie man sie in Bildern darstellt – wie die Marsbewohner, die man in Bildern mit grotesken Formen präsentiert. Ich habe keinen Grund zu der Annahme, dass sie so sind.

Haben Wesen der anderen Welten und der anderen Planeten ein seelisches Wesen?

Nein, das ist ein rein irdisches Phänomen. Allerdings hindert uns nichts daran, zu denken, dass seelische Wesen in andere Welten gehen können, wenn sie das wünschen. Es besteht kein Grund zu glauben, man könnte keine seelische Wesen finden, wenn man auf andere Planeten ginge; unmöglich ist das nicht – aber es wären auf der Erde gebildete seelische Wesen, die frei geworden sind in ihrer Bewegung und aus irgendeinem Grund nach Belieben hierhin und dorthin gehen.

Ist nicht unsere stoffliche Welt sehr weit unten auf der Stufenleiter der Welten, aus denen die Schöpfung besteht?

Unsere Welt ist die stofflichste, doch heißt das nicht, dass sie „sehr weit unten“ sei. Wenn sie unten ist, so deshalb, weil sie dunkel und unwissend, nicht weil sie stofflich ist. Es ist falsch, das Wort „Materie“ mit Dunkelheit und Unwissen gleichzusetzen. Zudem leben wir nicht nur in der stofflichen Welt. Vielmehr ist sie eine der zahlreichen Welten, in denen wir gleichzeitig existieren, und in gewisser Weise die wichtigste von allen. Sie ist das Feld der Konkretisierung aller Welten, der Ort, wo alle sich zu offenbaren haben werden. Im Augenblick ist sie zwar disharmonisch und dunkel; das ist aber nur ein Unfall, ein schlechter Start. Eines Tages wird sie schön, rhythmisch, voller Licht sein, denn für jene Vollendung wurde sie geschaffen.

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