Kapitel 19
Was in der Ewigkeit der Zeit getan wird
O Herr…
Welche Worte könnten je die Pracht Deines Gesetzes und die Großartigkeit Deiner Glorie beschreiben! Welche Worte könnten die Vollkommenheit Deines Bewusstseins und die unendliche Seligkeit Deiner Liebe ausdrücken!
Welche Worte könnten Deinen unbeschreiblichen Frieden singen, die Majestät Deines Schweigens preisen und die Größe Deiner allmächtigen Wahrheit feiern!
Das ganze offenbarte Weltall reicht nicht aus, Deine Herrlichkeiten zu schildern, Deine Wunder zu erzählen, und in der Ewigkeit der Zeit versucht es gerade dieses mehr und mehr, besser und besser, immerdar.
Die Welt befindet sich in ständigem Wandel, ohne Unterbrechung –, keine Sekunde lang bleibt sie sich gleich –, und die allgemeine Harmonie drückt sich immer vollkommener aus. Folglich kann nichts so bleiben, wie es ist, und trotz allen gegenteiligen Anscheins entwickelt sich das Ganze ständig weiter: in der Manifestation wird die Harmonie immer harmonischer, die Wahrheit immer wahrer. Um das aber sehen zu können, muss man das Ganze sehen, und der Mensch sieht nicht einmal den menschlichen Bereich, sondern nur seinen winzigen, mikroskopisch kleinen persönlichen Bereich – er kann nicht verstehen.
Es ist eine doppelte, sich ergänzende Geschichte, mit gegenseitiger Wirkung: je mehr sich die Manifestation ihrer selbst bewusst wird, desto mehr vervollkommnet sich ihr Ausdruck und gewinnt an Wahrheit. Beide Bewegungen gehen zusammen.