Kapitel 11

Das Bewusstsein während der Aktivität hoch halten

Worte der Mutter

Man mag mit der aktivsten Tätigkeit befasst sein, zum Beispiel mit dem Basketballspielen, das enorm viel Bewegung verlangt, und dennoch die Einstellung zur inneren Meditation und zur Konzentration auf das Göttliche nicht verlieren. Wenn du das erreichst, wirst du sehen, dass sich qualitativ verändert, was immer du tust. Du wirst es nicht nur besser tun, sondern mit völlig unerwarteter Stärke, und gleichzeitig wirst du dein Bewusstsein so hoch und rein halten, dass dich nichts mehr berühren kann. Das kann übrigens so weit gehen, dass man sich selbst bei einem Unfall nicht verletzt. Das ist natürlich eines der höchsten Ziele, das man überhaupt erreichen kann, aber auf jeden Fall ein erstrebenswertes.

Verfalle nicht dem allgemeinen Irrglauben, man könne nur dann meditieren, wenn man in einer absolut stillen Ecke sitzt, an der niemand vorbeikommt und wo man sich völlig bewegungslos in eine klassische Haltung begibt – dem ist nicht so. Vielmehr muss es einem gelingen, in allen Lebenslagen zu meditieren, und mit „meditieren“ meine ich nicht, dass man seinen Kopf leert, sondern dass man sich in der Kontemplation auf das Göttliche konzentriert. Und wenn man diese Kontemplation stetig in sich trägt, wird alles, was man tut, eine andere Qualität erhalten – nicht eine andere Erscheinungsform, denn von außen betrachtet wird es dasselbe sein, sondern eine andere Qualität. Auch das Leben wird eine andere Qualität erhalten, und du wirst dich etwas anders fühlen, ein Gefühl des Friedens, der Gewissheit, der inneren Ruhe, der unveränderlichen Kraft verspüren, etwas, das niemals zurückweichen wird.

In diesem Zustand wird es schwierig sein, dir etwas anzuhaben. Die Kräfte versuchen es ja immer. Diese Welt ist voll von gegnerischen Kräften, die alles stören wollen, doch es gelingt ihnen nur in recht geringem Maße, nämlich nur soweit es nötig ist, dich einen weiteren Fortschritt machen zu lassen.

Jedes Mal, wenn du vom Leben einen Schlag bekommst, sagst du sogleich: „Ah!, ich habe einen Fortschritt zu machen“, dann wird der Schlag zu einem Segen. Statt den Kopf einzuziehen, erhebst du ihn freudig und sagst: „Was muss ich lernen? Das will ich wissen. Was muss ich ändern? Ich will es wissen.“ Das ist es, was du tun solltest.

Wir benutzen Cookies

Wir verwenden auf unserer Website nur für den Betrieb notwendige sowie sogenannte Session Cookies, also ausdrücklich keine Werbe- oder Trackingcookies.

Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Website zur Verfügung stehen.