Sri Aurobindo Digital Edition
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  1. ALLES LEBEN IST YOGA
  2. Gedenken an Sri Aurobindo (3) – Seine ewige Präsenz

Kapitel 8

Das lebende Versprechen unserer göttlichen Möglichkeiten

Er ist das lebende Versprechen unserer göttlichen Möglichkeiten, die Verheißung der Göttlichkeit, die mit göttlichem Licht und göttlicher Kraft erstrahlt – der fortschreitende Marsch zur Göttlichen Manifestation. Deshalb ist die ganze Atmosphäre mit einem göttlichen und erhabenen Frieden aufgeladen, verstehst du? Er ist es, der dort ist – im göttlichen Körper – Er Selbst vergöttlicht, der Repräsentant der ganzen Menschheit, Er, der durch Seine eigene Anstrengung, durch Seine Tapasya und durch die Sadhana, die Er in Seinem Körper gemacht hat, Seinen Körper verherrlicht hat. Die Verwirklichungen und Erfahrungen, die Er gemacht hat, das, was Er in Seinem Körper durch diese yogische Anstrengung angesammelt hat, hat Seinen Körper mit einer transformierenden Kraft aufgeladen. Dieser ist aufgeladen – dynamisch aufgeladen mit einer Kraft und einem Licht, das überströmt; das ist es, was die ganze Atmosphäre einhüllt. Rundherum ist Seine Präsenz. Sie besteht immerfort, denn sie ist die Supramentale Kraft und zeigt kein Anzeichen von Schwund. Sie kann nicht schwinden.

Das ist es, was die Menschen in sich aufnehmen, wenn sie um den Samadhi gehen. Ohne es zu wissen, werden sie von Seiner Liebe durchflutet, und sie merken nicht einmal, warum sie verwundert sind, wenn sie sich dem Samadhi nähern. Es ist erstaunlich! Sie sind verwirrt, wenn sie den Samadhi berühren, denn die Kraft, die ringsum wirkt, zerstört ihre so genannten religiösen Gefühle, zerschmettert die Emotionen, die zum Himmel schreien, und stellt sie vor eine Wirklichkeit, die sie nicht verstehen. Sie sind verblüfft von diesem außergewöhnlichen Phänomen der Wahrheit, die sich dort manifestiert. Diejenigen, die offen sind, sind berührt, und sie kehren zurück, um sich aufzuladen und diesen Frieden, der in der Atmosphäre liegt, in ihr Wesen aufzunehmen. Seine Präsenz ist so konkret und so lebendig – wie eine bewusste Unermesslichkeit, die diese Atmosphäre beherrscht und auflädt. Ich sehe, wie sie in flüchtigen Lichtern und Farben zu schweben scheint, eine Schönheit von unsagbarem Entzücken, ein Geist der Reinheit und eine schwer fassbare Präsenz, die zwar substanzlos, aber fast materiell ist und eine der Welt unbekannte Süße trägt. Es scheint mir, dass ein Herz, das auf das Göttliche ausgerichtet ist und inbrünstig danach strebt, wenn es vor dem Samadhi steht und nichts anderes als Seine Glückseligkeit wünscht, in eine Region des Entzückens versetzt wird, die viel besser und höher ist als die Ekstase, die die allmächtigen Himmel erfahren haben oder die die Erde je gekannt hat.

Kapitel 9

Er entwurzelt unaufhörlich die Schwierigkeiten und Hindernisse

Seine Jünger und diejenigen, die danach streben – wirklich danach streben –, ihr Bewusstsein mit Sri Aurobindo zu vereinen, der diesen Ort mit Seiner gewaltigen Präsenz beherrscht, finden die Erhabenheit Seiner majestätischen Präsenz so konkret, wie sie mich jetzt sehen. Und diejenigen, die mit Ihm kommunizieren wollen, erhalten Seine unmissverständliche Antwort. Er ist da – allgegenwärtig mit all Seiner Macht, und Er leitet die Neue Schöpfung hinter dem Schleier mit einer anhaltenden Beharrlichkeit und einer unglaublichen Geduld, aber entschlossen, wie es Seiner Handlungsweise entspricht, einen Sieg nach dem anderen zu erringen, um zuerst das Bewusstsein der Menschheit und sie dann in all ihren Dimensionen umzuwandeln, wohl wissend, dass die Widerstände und die momentanen Niederlagen die Menschheit darauf vorbereiten, die vor ihr liegenden Hindernisse zu überwinden und ihre Handlungsweise und Haltung durch eine globale Bewegung in den Frieden Seines Lichtes zu lenken.… Die Welt ist der Grausamkeiten der Menschen überdrüssig, – es fließt Blut und es herrscht Gewalt, wir haben noch nie so schreckliche Verwüstungen gesehen. Die Menschen sind zu Bestien geworden, schlimmer noch als Bestien!

Solange der Mensch nicht versucht, sein Bewusstsein zu ändern … ist es eine unüberwindbare Sackgasse. Niemand, weder die Menschheit noch Einzelne mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, können etwas tun oder die Kluft zwischen dem Göttlichen und den widrigen Kräften überbrücken. Es ist die Unwissenheit, die den Menschen in diesen Zustand gebracht hat. Aber mach dir keine Sorgen. Der Eine, dem die Verantwortung übertragen wurde, der Eine, der verantwortlich ist, arbeitet daran, den Menschen an die Grenzen einer Neuen Welt zu bringen; Er entwurzelt unaufhörlich die Schwierigkeiten und Hindernisse und führt die Menschheit in eine leuchtende Zukunft. Er allein kann diese Krankheit heilen, denn Er ist der Meister unserer Existenz. Habe Vertrauen und alles wird gut werden. Dies ist vielleicht der tiefste Punkt, den der Mensch in der Spirale der Evolution, in den Wechselfällen seiner irdischen Existenz erreicht hat. Aber bald werden wir das Licht sehen – die Hoffnung auf eine große Wandlung –, die Gewissheit Seiner Präsenz, die allein das Königreich Gottes auf die Erde herabbringen und errichten kann.

Teil 2 DAS TOR UND DER WEG ZUM SUPRAMENTALEN YOGA

Kapitel 1

Das erste und letzte Wort des supramentalen Yoga

Worte Sri Aurobindos

Das erste Wort des supramentalen Yoga ist Hingabe; sein letztes Wort ist ebenfalls Hingabe. Der Yoga beginnt mit dem Willen, sich dem ewigen Göttlichen zu geben, um sich in das göttliche Bewusstsein zu erheben und um der Vollkommenheit und Umwandlung willens. Im vollständigen Geben erreicht der Yoga seinen Höhepunkt; denn nur durch ein umfassendes Sich-Selbst-Geben wird das endgültige Ziel des Yoga erlangt: das vollständige Emporheben in die supramentale Gottheit, die Vollkommenheit des Wesens, die Umwandlung der menschlichen Natur.

Worte Sri Aurobindos

…Hingabe seiner selbst und alles, was man ist und hat, und jede Ebene des Bewusstseins und jede Regung an das Göttliche und die Shakti.

Kapitel 2

Die Methode, die wir anzuwenden haben

Worte Sri Aurobindos

Die Methode, die wir anzuwenden haben, besteht also darin, unser ganzes bewusstes Wesen in Beziehung und in Kontakt mit dem Göttlichen zu bringen und Gott anzurufen, dass Er unser ganzes Wesen in das Seinige umwandelt. So wird in einem gewissen Sinne Gott selbst, die wahre Person in uns, zum Sadhaka unserer Sadhana und bleibt doch auch der Meister des Yoga, der die niedere Person in uns als Mittelpunkt für eine göttliche Umgestaltung und als Instrument für unsere eigene Vervollkommnung verwendet.…

In den psychologischen Bereich übertragen bedeutet diese Methode, dass sich das Ego mit seinem ganzen Funktionsgebiet und mit seinem ganzen Apparat dem Jenseits-vom-Ego mit dessen ungeheurem und unberechenbarem, aber immer unfehlbarem Wirken unterwirft. Das ist ganz gewiss kein Abkürzungsweg und keine leichte Sadhana. Sie verlangt einen kolossalen Glauben, einen absoluten Mut und darüber hinaus eine unerschütterliche Geduld.

  1. 3. Im frühen Stadium der Sadhana
  2. 4. Die wichtigste Hingabe
  3. 5. Das wirkliche Hindernis der Hingabe
  4. 6. Der Kern der inneren Hingabe

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