Wann immer du ein großes Ende siehst, sei eines großen Anfangs sicher. Wo eine monströse und schmerzvolle Zerstörung deinen Geist erschreckt, tröste ihn mit der Gewissheit einer großen und großartigen Schöpfung. Gott ist nicht nur in der leisen Stimme da, sondern auch im Feuer und im Wirbelsturm.

Je größer die Zerstörung, desto freier die Möglichkeiten der Schöpfung; doch die Vernichtung ist oft langwierig, langsam und bedrückend, die Schöpfung ist säumig in ihrem Kommen oder wird in ihrem Triumph unterbrochen. Die Nacht kehrt wieder und wieder zurück und der Tag verzögert sich oder scheint sogar eine falsche Morgendämmerung zu sein. Verzweifle nicht darüber, sondern beobachte und arbeite…

Warum hämmert Gott so heftig auf seine Welt ein, trampelt auf ihr herum und knetet sie wie einen Teig, wirft sie so oft in das Blutbad und die rote Höllenhitze des Schmelzofens? Weil die Menschheit in ihrer Gesamtheit noch ein hartes, rohes und gemeines Erz ist, das sich nicht anders schmelzen und formen lässt: wie sein Material, so ist auch seine Methode. Möge sie bei der Umwandlung in edleres und reineres Metall helfen, sein Umgang damit wird sanfter und süßer, sein Nutzen viel erhabener und gerechter sein.

– Sri Aurobindo

Es sind weder Opfer noch Entsagung noch Schwäche, die den Sieg bringen können. Es ist nur die Freude, eine Freude, welche Stärke, Ausdauer und höchster Mut ist. Die Freude, die durch die supramentale Kraft gebracht wird. Es ist viel schwieriger als alles aufzugeben und wegzulaufen, es braucht einen unendlich größeren Heldenmut – doch dies ist der einzige Weg um zu siegen.

– Die Mutter