Kapitel 8
Selbstbegrenzung des einen Bewusstseins
Worte der Mutter
Man könnte sagen, nur die Grenzen machen die Unterschiede aus – die Unterschiede von Zeit, Raum, Größe, Macht. Es sind nur die Grenzen. Und von dem Augenblick an, wo das Bewusstsein die Grenzen verlässt, ganz gleich an welchem Punkt der Manifestation und welches auch immer die Dimension dieser Manifestation sei – ja, die Dimension dieser Manifestation ist völlig unwichtig –, von dem Augenblick an ist es das Bewusstsein.
So gesehen könnte man sagen, das Annehmen der Grenzen hat die Manifestation erst ermöglicht. Die Möglichkeit der Manifestation ist mit dem Annehmen des Sinns für Begrenzung gekommen… Es ist unmöglich, es auszudrücken. Immer, wenn man zu sprechen anfängt, hat man den Eindruck von etwas, das so macht (Gebärde des Umschlagens), eine Art Überkippen, und es ist vorbei damit, das Wesentliche geht verloren. Dann kommt der metaphysische Verstand und meint: „Man könnte es so sagen oder so…“ Um Worte zu gebrauchen: Jeder Punkt enthält das Bewusstsein der Unendlichkeit und der Ewigkeit – das sind Worte, nichts als Worte. Aber die Möglichkeit der Erfahrung ist da. Es ist eine Art Rückzug aus dem Raum. … Man könnte sich damit ergötzen zu sagen, dass sogar der Stein, sogar … oh!, das Wasser gewiss, das Feuer gewiss, die Macht des ursprünglichen Bewusstseins hat, des – all diese Worte, die einem kommen, sind blödsinnig! – des ursprünglichen, uranfänglichen, wesenhaften – wie nichtssagend! –, des ewigen, unendlichen Bewusstseins…