Kapitel 8
Das lebende Versprechen unserer göttlichen Möglichkeiten
Er ist das lebende Versprechen unserer göttlichen Möglichkeiten, die Verheißung der Göttlichkeit, die mit göttlichem Licht und göttlicher Kraft erstrahlt – der fortschreitende Marsch zur Göttlichen Manifestation. Deshalb ist die ganze Atmosphäre mit einem göttlichen und erhabenen Frieden aufgeladen, verstehst du? Er ist es, der dort ist – im göttlichen Körper – Er Selbst vergöttlicht, der Repräsentant der ganzen Menschheit, Er, der durch Seine eigene Anstrengung, durch Seine Tapasya und durch die Sadhana, die Er in Seinem Körper gemacht hat, Seinen Körper verherrlicht hat. Die Verwirklichungen und Erfahrungen, die Er gemacht hat, das, was Er in Seinem Körper durch diese yogische Anstrengung angesammelt hat, hat Seinen Körper mit einer transformierenden Kraft aufgeladen. Dieser ist aufgeladen – dynamisch aufgeladen mit einer Kraft und einem Licht, das überströmt; das ist es, was die ganze Atmosphäre einhüllt. Rundherum ist Seine Präsenz. Sie besteht immerfort, denn sie ist die Supramentale Kraft und zeigt kein Anzeichen von Schwund. Sie kann nicht schwinden.
Das ist es, was die Menschen in sich aufnehmen, wenn sie um den Samadhi gehen. Ohne es zu wissen, werden sie von Seiner Liebe durchflutet, und sie merken nicht einmal, warum sie verwundert sind, wenn sie sich dem Samadhi nähern. Es ist erstaunlich! Sie sind verwirrt, wenn sie den Samadhi berühren, denn die Kraft, die ringsum wirkt, zerstört ihre so genannten religiösen Gefühle, zerschmettert die Emotionen, die zum Himmel schreien, und stellt sie vor eine Wirklichkeit, die sie nicht verstehen. Sie sind verblüfft von diesem außergewöhnlichen Phänomen der Wahrheit, die sich dort manifestiert. Diejenigen, die offen sind, sind berührt, und sie kehren zurück, um sich aufzuladen und diesen Frieden, der in der Atmosphäre liegt, in ihr Wesen aufzunehmen. Seine Präsenz ist so konkret und so lebendig – wie eine bewusste Unermesslichkeit, die diese Atmosphäre beherrscht und auflädt. Ich sehe, wie sie in flüchtigen Lichtern und Farben zu schweben scheint, eine Schönheit von unsagbarem Entzücken, ein Geist der Reinheit und eine schwer fassbare Präsenz, die zwar substanzlos, aber fast materiell ist und eine der Welt unbekannte Süße trägt. Es scheint mir, dass ein Herz, das auf das Göttliche ausgerichtet ist und inbrünstig danach strebt, wenn es vor dem Samadhi steht und nichts anderes als Seine Glückseligkeit wünscht, in eine Region des Entzückens versetzt wird, die viel besser und höher ist als die Ekstase, die die allmächtigen Himmel erfahren haben oder die die Erde je gekannt hat.