Kapitel 5

Die Abstufung der Welten oder Ebenen

Worte Sri Aurobindos

Wenn wir die Abstufung der Welten oder Ebenen als Ganzes betrachten, erkennen wir sie als eine große, zusammenhängende, komplexe Bewegung. Die höheren wirken auf die niederen ein, die niederen reagieren auf die höheren und entwickeln und manifestieren in sich, innerhalb ihrer eigenen Gegebenheiten etwas, das der höheren Macht und deren Wirken entspricht. So entfaltete die stoffliche Welt, indem sie einem Druck der vitalen Ebene nachgab, das Leben und später das Mental, indem sie einem Druck der mentalen Ebene folgte. Nun versucht sie, das Supramental zu entfalten, einem Druck der supramentalen Ebene gehorchend. Dies heißt im Einzelnen, dass bestimmte Kräfte, Bewegungen, Mächte und Wesenheiten einer höheren Welt in eine niedere eindringen können, um dort angemessene und korrespondierende Formen zu schaffen, die sie mit dem stofflichen Bereich verbinden und dort ihr Wirken gleichsam nachbilden oder übertragen. Und alles, was hier erschaffen wurde, besitzt feinstoffliche Hüllen oder Formen, die es stützen und erhalten und die es mit den von oben wirkenden Kräften verbinden. Der Mensch zum Beispiel besitzt neben seinem grobstofflichen physischen Körper feinstofflichere Hüllen oder Körper, durch welche er im Verborgenen in direkter Verbindung mit überstofflichen Bewusstseinsebenen steht und durch deren Mächte, Bewegungen und Wesenheiten er beeinflusst werden kann. Was im Leben stattfindet, hat immer präexistente Bewegungen und Formen in den okkult-vitalen Ebenen hinter sich. Was im Mental stattfindet, setzt präexistente Bewegungen und Formen in den okkult-mentalen Ebenen voraus. Dies ist ein Aspekt der Dinge, der immer offenkundiger, eindringlicher und wichtiger wird, je weiter wir in einem dynamischen Yoga voranschreiten.

Doch all dies darf nicht in einem zu starren, mechanischen Sinn aufgefasst werden. Es ist eine ungeheuer plastische Bewegung, voll des Spiels der Möglichkeiten, und sie muss mit anpassungsfähigem und feinem Empfinden oder Sinn von einem aufmerksamen Bewusstsein erfasst werden. Man kann dies auf keine unerbittlich logische oder mathematische Formel zurückführen. Zwei oder drei Punkte will ich hervorheben, damit wir diese Plastizität nicht aus dem Auge verlieren.

Als erstes, jede Ebene ist, trotz ihrer Verbindung mit anderen darüber oder darunter, dennoch eine Welt für sich, mit eigenen Bewegungen, Kräften, Wesenheiten, Typen und Formen, die um ihrer selbst und derentwillen besteht, ihren eigenen Gesetzen gemäß, ihrer eigenen Manifestation wegen und ohne wahrnehmbaren Bezug zu anderen Gliedern der großen Reihen. Daher sehen wir, wenn wir die vitale oder feinstofflich-physische Ebene betrachten, große Bereiche, die meist für sich bestehen, ohne jede Beziehung zur stofflichen Welt und ohne Neigung, auf diese einzuwirken oder sie zu beeinflussen, viel weniger noch eine entsprechende Manifestation in diese herabzusenden. Wir können bestenfalls sagen, dass das Vorhandensein einer Sache auf der vitalen oder feinstofflich-physischen oder auf irgendeiner anderen Ebene die Möglichkeit für eine entsprechende Manifestation in der physischen Welt schafft. Es ist jedoch ein übriges erforderlich, damit diese statische oder latente Möglichkeit sich in eine dynamische Macht oder in einen tatsächlichen Impuls zu einer stofflichen Gestaltung wandelt. Dieses Übrige kann in einem Ruf von der stofflichen Ebene bestehen: Zum Beispiel eine Kraft oder ein Mensch im physischen Dasein tritt in Kontakt mit einer überphysischen Macht oder Welt oder einem Teil von ihr und wird veranlasst, diese in das Erdenleben herabzubringen. Oder aber es kann ein Impuls sein, der aus der vitalen oder einer anderen Ebene stammt: Zum Beispiel wird ein vitales Wesen veranlasst, sein Wirken auf die Erde auszudehnen und dort ein Königreich für sich oder für das Spiel der Kräfte in seinem ureigenen Bereich zu errichten. Oder es kann auch durch einen Druck von darüber sein, wenn zum Beispiel eine supramentale oder mentale Macht ihre Gestaltung von oben herabbringt und Formen und Bewegungen auf der vitalen Ebene als einem Durchgangsbereich für deren Gestaltung in der stofflichen Welt entwickelt. Oder aber es kann sein, dass alle diese Dinge zusammenwirken, wobei dann die größte Wahrscheinlichkeit einer wirklichen Gestaltung in der Materie besteht.

Daraus folgt als nächstes, dass nur ein kleiner Teil der Tätigkeit der vitalen oder einer anderen höheren Ebene das Erdendasein betrifft. Doch selbst dies erzeugt eine Unzahl von Möglichkeiten, die viel größer ist, als die Erde in der ihr eigenen, weniger plastischen Struktur gleichzeitig manifestieren oder enthalten kann. Nicht all diese Möglichkeiten verwirklichen sich. Einige scheitern völlig und hinterlassen bestenfalls eine Idee, die zu nichts führt, einige versuchen und führen zu nichts, selbst wenn sie eine Zeitlang tätig waren. Andere bewirken eine halbe Manifestation. Dies ist das häufigste Ergebnis, umso mehr als diese vitalen oder anderen überstofflichen Kräfte in Widerstreit geraten und nicht nur den Widerstand des physischen Bewusstseins und der Materie überwinden müssen, sondern ebenfalls ihren eigenen verbissenen Widerstand gegeneinander. Einer gewissen Anzahl gelingt es, eine vollständigere und erfolgreichere Schöpfung herabzubringen, und wenn du diese mit ihrem Original auf der höheren Ebene vergleichst, wirst du eine starke Ähnlichkeit erkennen oder sogar eine scheinbar genaue Nachbildung oder Übertragung von der überphysischen auf die physische Struktur. Doch selbst hier ist die Genauigkeit nur eine scheinbare; allein die Tatsache der Übertragung auf eine andere Substanz oder einen anderen Rhythmus der Manifestation bedingt eine Verschiedenheit. Es ist etwas Neues, das sich manifestiert, und das ist es, was diese Erschaffung lohnend macht. Welchen Wert hätte zum Beispiel eine supramentale Schöpfung auf Erden, solange sie nur die Wiederholung einer supramentalen Schöpfung auf der supramentalen Ebene wäre? Sie ist es im Prinzip, und doch ist sie etwas anderes, nämlich eine siegreiche neue Selbst-Entdeckung des Göttlichen unter Voraussetzungen, die nirgendwo anders zu finden sind.

Kein Zweifel, das feinstoffliche Physische ist dem Physischen am nächsten und ähnlichsten. Und dennoch unterscheiden sich die Voraussetzungen und die Sache selbst. Zum Beispiel hat das feinstoffliche Physische eine Freiheit, Plastizität, Intensität, eine Macht, Farbe, Weite, ein mannigfaches Spiel (Tausende von Dingen gibt es dort, die hier nicht sind), für die wir bislang auf Erden noch keine Möglichkeit haben. Und doch gibt es hier etwas, eine Macht des Göttlichen, welche jenes andere trotz seiner größeren Freiheiten nicht besitzt, etwas, was die Erschaffung schwieriger macht, doch letzten Endes die Mühe lohnt.

Worte Sri Aurobindos

Wir dürfen nicht annehmen, Umstände und Wege dieses Übergangs seien für alle dieselben, denn wir betreten hier den Bereich des Unendlichen. Da aber hinter allen die Einheit einer grundlegenden Wahrheit steht, darf man erwarten, dass die Untersuchung einer einzelnen gegebenen Aufstiegslinie Licht auf das Prinzip aller Aufstiegs-Möglichkeiten wirft. Die Erforschung solch einer einzelnen Linie ist darum alles, was wir versuchen können. Diese Linie wird bestimmt, wie das bei allem der Fall sein muss, durch die natürliche Anordnung einer aufsteigenden Treppe. Auf ihr gibt es viele Stufen, denn hier gibt es eine unaufhörliche Folge von Graden. Nirgendwo gibt es eine Lücke. Unter dem Gesichtspunkt des Bewusstseins-Aufstiegs von unserem Mental aus nach oben, durch eine ansteigende Reihe kraftgeladener Möglichkeiten, durch die es sich immer feiner ausbilden kann, können wir die Stufenfolge als eine Treppe mit vier Haupt-Anstiegen zusammenfassen, jeder mit seiner hohen Ebene der Erfüllung. Diese Folge von Stufen kann summarisch beschrieben werden als eine Reihe c: durch das Höhere Mental, das Erleuchtete Mental, das Intuitive Mental bis zum Obermental und über dieses hinaus. Das ist eine Aufeinanderfolge von Selbst-Umwandlungen, auf deren Gipfel das Supramental oder die Göttliche Gnosis liegt. Alle diese Stufen sind ihrem Prinzip und ihrem Vermögen nach gnostisch. Denn selbst am Anfang gehen wir von einem auf die ursprüngliche Unbewusstheit gegründeten Bewusstsein, das in allgemeiner Unwissenheit oder in einer Mischung von Wissen und Unwissenheit handelt, weiter zu einem Bewusstsein, das in einem geheimen selbst-seienden Wissen gründet. Auf dieses Bewusstsein wirken zuerst jenes Licht und jene Macht ein und inspirieren es. Dann wird es selbst in jene Substanz umgewandelt und verwendet nun ausschließlich diese neue Instrumentation. An sich sind diese Stufen Frequenzen der Energie-Substanz des Geistes: Weil wir sie nach ihrem besonders hervortretenden Charakter, ihren Mitteln und der Macht an Wissen unterscheiden, dürfen wir nicht annehmen, sie seien nur eine Methode oder ein Weg des Wissens oder eine Befähigung, eine Macht der Erkenntnis. Sie sind Bereiche des Wesens, Grade von Substanz und Energie des spirituellen Wesens, Felder des Seins. Jede ist eine Ebene der universalen Bewusstseins-Kraft, die sich in einem höheren Zustand konstituiert und organisiert. Sobald die Mächte eines Grades vollständig in uns herabkommen, wird davon nicht nur unser Denken und Wissen beeinflusst, sie berühren die Substanz und den eigentlichen Kern unseres Wesens und Bewusstseins, dringen in jeden seiner passiven Zustände und in alle Aktivitäten ein; diese können umgeformt und völlig neu gestaltet werden. Jede neue Stufe dieses Aufstiegs bedeutet darum allgemeine, wenn nicht totale Umwandlung des Wesens in ein neues Licht und in das Vermögen höheren Seins.

Die Abstufung hängt grundlegend ab von einer höheren oder niederen Substanz, Kraft und Stärke der Schwingung des Wesens, von seiner Selbst-Bewusstheit, seiner Seins-Seligkeit und Seinsmächtigkeit. Je weiter wir die Leiter hinabsteigen, desto mehr wird das Bewusstsein vermindert und verdünnt – eigentlich immer dichter durch seinen gröberen Aggregatzustand. Da aber der Stoff der Unwissenheit mit der groben Konsistenz immer kompakter wird, lässt er auch immer weniger die Substanz des Lichtes eindringen. Das Bewusstsein wird arm an reiner Bewusstseins-Substanz, an Bewusstseins-Macht vermindert, sein Licht wird matt. Kümmerlich und stumpf wird auch seine Aufnahmefähigkeit für die tiefe Freude. Es muss seinen verminderten Stoff stärker verdichten, dessen dunkle Kraft mit größerer Anstrengung einsetzen, um irgendetwas zu erreichen. Aber sein angestrengtes Ringen und Arbeiten ist kein Zeichen von Stärke, sondern von Schwäche. Steigen wir nun in der Gegenrichtung empor, so tritt eine feinere, aber weit stärkere, wahrhaft und spirituell konkrete Substanz hervor, mehr Leuchtkraft, ein machtvoller Bewusstseins-Stoff, eine subtilere, lieblichere, reinere und größere ekstatische Energie des Entzückens. Bei der Herabkunft dieser höheren Grade zu uns dringen helleres Licht, Kraft und Essenz von Wesen und Bewusstsein und die Energie seliger Freude in unser Mental und Leben und in unseren Körper ein. Sie ändern und verbessern deren verminderte, verdünnte und unfähige Substanz, verwandeln sie in ihre höhere und stärkere Geisteskraft und in die eigentliche Form und Kraft der Wirklichkeit. Das kann deshalb geschehen, weil alles grundsätzlich dieselbe Substanz, dasselbe Bewusstsein, dieselbe Kraft ist, wenn auch in verschiedenen Formen, Mächten und Graden ihrer selbst. Dass das Niedere von dem Höheren emporgenommen wird, ist deshalb ein möglicher, spirituell natürlicher Vorgang; er ist es jedoch nicht für unsere zweite Natur von Unbewusstheit. Was einst von dem höheren Zustand herausgestellt worden war, wird nun wieder in sein eigenes höheres Wesen und Sein eingehüllt und emporgenommen.

Worte Sri Aurobindos

Mit dem Supramental meine ich das volle Wahrheits-Bewusstsein der Göttlichen Natur, in dem das Prinzip der Teilung und Unwissenheit keinen Platz hat. Es ist immer ein volles Licht und Wissen, die jeglichem mentalen Stoff und aller mentalen Bewegung übergeordnet sind. Zwischen dem Supramental und dem menschlichen Mental befindet sich eine Anzahl von Bereichen, Ebenen oder Schichten des Bewusstseins – man kann es auf vielfältige Art und Weise betrachten –, in denen das Element oder die Substanz des Mentals und infolgedessen auch seine Regungen immer leuchtender, machtvoller und weiter werden. Das Obermental ist der höchste dieser Bereiche, es ist voll Licht und voller Mächte. Doch vom darüberliegenden Standpunkt aus betrachtet, ist es die Scheidelinie, an der sich die Seele vom vollkommenen, unteilbaren Wissen abwendet und in die Unwissenheit herabkommt. Denn obgleich es der Wahrheit entstammt, beginnt hier die Trennung der Wahrheitsaspekte sowie der Kräfte und ihres Wirkens, als seien sie unabhängige Wahrheiten, und dieser Prozess mündet, je weiter man in das gewöhnliche Mental, Leben und die Materie herabkommt, in einer vollständigen Teilung, Absplitterung und Abspaltung von der unteilbaren Wahrheit darüber. Hier gibt es nicht mehr das essentielle, absolute, vollkommen harmonische und einende Wissen oder, besser noch, ein Wissen, das immer harmonisch, da es immer eins ist, weil dies zum Wesen des Supramentals gehört. Erst im Supramental hören die mentalen Trennungen und Widersprüche auf, die Probleme, die unser teilendes und zergliederndes Mental schafft, verschwinden, und die Wahrheit wird als leuchtendes Ganzes gesehen. Im Obermental gibt es noch nicht den eigentlichen Sturz in die Unwissenheit, doch ist der erste Schritt, der diesen Fall unausweichlich macht, getan.

Worte Sri Aurobindos

Es ist in der Sprache des Mentals kaum auszudrücken, was das Supramental ist, selbst in der des spiritualisierten Mentals, denn es ist insgesamt ein anderes Bewusstsein und handelt auf andere Art und Weise. Was immer man darüber sagen würde, würde voraussichtlich nicht verstanden oder aber missverstanden werden. Einzig und allein indem wir in das Supramental hineinwachsen, können wir begreifen, was es ist, und auch dies erst nach einer langen Entwicklung, in deren Verlauf das erhöhte und erleuchtete Mental zur reinen Intuition wird (doch nicht jenes vermischte Etwas, das meist unter diesem Namen läuft) und sich in das Obermental zusammenballt. Danach kann das Obermental in das Supramental erhoben und mit ihm verschmolzen werden, bis es eine Umwandlung erfährt.

Im Supramental ist alles selbstwissend, selbstleuchtend, es gibt keine Teilungen, Gegensätze oder getrennten Aspekte wie im Mental, das nach dem Prinzip der Gliederung des Wissens in einzelne Teile arbeitet, die es dann einander gegenüberstellt. Das Obermental nähert sich an seinem höchsten Punkt dem Supramental und wird oft damit verwechselt, vermag es jedoch nicht zu erreichen, außer durch Erhöhung und Umwandlung.

Worte Sri Aurobindos

Das Obermental muss erreicht und herabgebracht werden, bevor die Herabkunft des Supramentals überhaupt möglich ist, denn das Obermental ist der Übergang vom Mental zum Supramental.

Aus dem Obermental rühren all die verschiedenen Anordnungen der schöpferischen Wahrheit der Dinge her. Vom Obermental gelangen sie herab zur [Ebene der] Intuition und werden von dort auf das Erleuchtete und Höhere Mental übertragen, um dann für unseren Verstand geordnet zu werden. Doch sie verlieren bei der Übertragung auf niedere Ebenen mehr und mehr von ihrer Macht und Gewissheit. Und was sie an Kraft einer unmittelbar erkannten Wahrheit besitzen, geht schließlich im menschlichen Mental verloren, denn dem menschlichen Verstand stellen sie sich als lediglich spekulative Ideen dar, nicht als verwirklichte Wahrheit, nicht als direkte Schau, nicht als dynamische Vision, die mit einer konkreten, unwiderlegbaren Erfahrung verbunden ist.

Worte Sri Aurobindos

Es gibt verschiedene Ebenen des Obermentals. Die eine ist mental und erschafft auf direktem Wege alle Gestaltungen, die sich darunter in der mentalen Welt manifestieren – das ist das mentale Obermental. Darüber befindet sich die obermentale Intuition. Noch weiter oberhalb befinden sich die Ebenen des Obermentals, die mehr und mehr mit dem Supramental verbunden sind und einen teilweise supramentalen Charakter haben. Der höchste der Obermental-Bereiche ist das supramentale Obermental oder die Obermental-Gnosis.

Doch sind dies Dinge, die du nicht verstehen kannst, solange du keine höhere Erfahrung hast, zur Zeit jedenfalls noch nicht. Nur diejenigen, die voll in das kosmische Bewusstsein eingetreten sind, können sie begreifen, und selbst diese nicht sofort. Man muss zunächst die Erfahrung des höheren Mentals, des erleuchteten Mentals und der Intuition voll erlangt haben, bevor man sie verstehen kann.

Worte Sri Aurobindos

Die Intuition ist die erste Ebene, auf der es ein wirkliches Öffnen gegenüber der vollen Möglichkeit der Verwirklichung gibt, und mit ihrer Hilfe kann man dann weiter fortschreiten, zunächst zum Obermental, dann zum Supramental.

Worte Sri Aurobindos

Intuition sieht die Wahrheit der Dinge mit Hilfe eines direkten inneren Kontaktes, nicht wie die gewöhnliche mentale Vernunft, die mit Hilfe der Sinne und anderem nach indirekten Kontakten sucht und tastet. Doch verglichen mit dem Supramental ist Intuition insofern begrenzt, als sie die Dinge blitzartig sieht, Punkt für Punkt und nicht als ein Ganzes. Sobald sie in das Mental gelangt, wird sie dort mit der mentalen Bewegung vermischt und formt eine Art intuitive Mental-Tätigkeit, welche nicht die reine Wahrheit ist, sondern etwas, das zwischen der höheren Wahrheit und dem mentalen Suchen liegt. Sie kann das Bewusstsein durch eine Art Übergangsstadium leiten, und das ist praktisch ihre Aufgabe.

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