Kapitel 3

Das Göttliche manifestiert sich

Vergiss nicht einmal für einen Augenblick, dass all dies von Ihm aus sich selbst heraus geschaffen wurde. Er ist nicht nur in allem präsent, sondern Er ist auch alles. Die Unterschiede liegen nur im Ausdruck und in der Manifestation.

Wenn du das vergisst, verlierst du alles.

Existiert das Göttliche in allen Dingen, selbst in der Mülltonne?

Das ganze Universum ist die Manifestation des Göttlichen, aber eine Manifestation, die mit einer totalen Unbewusstheit ihres Ursprungs beginnt und sich nach und nach zu diesem Bewusstsein hinaufarbeitet.

Die Manifestation wird alle Schwierigkeiten überwinden, denn Manifestation bedeutet die Überwindung aller Schwierigkeiten.

Sobald die physische Welt die göttliche Herrlichkeit offenbart, wird alles wundervoll sein.

Es ist der Herr, der alles aus den Tiefen des Wesens in Bewegung setzt; es ist Sein Wille, der lenkt, Seine Kraft, die wirkt.

Betrachtet man die äußeren Formen nicht mehr an sich, für sich, in ihrer bloßen Erscheinung, sondern als Ausdruck einer tieferen und beständigeren Wirklichkeit, dann werden sie alle – ebenso wie alle Umstände und Ereignisse – zu Symbolen der Kraft, die dahinter steht und die sie zu ihrem Selbstausdruck nutzt.

Für einen bestimmten Bewusstseinszustand gibt es nicht einen einzigen Umstand, nicht eine Form, eine Handlung oder eine Bewegung, die nicht Ausdruck einer tieferen oder höheren, beständigeren, wesentlicheren und wahreren Wirklichkeit ist.

Auf der physischen Ebene drückt sich das Göttliche durch Schönheit aus, auf der mentalen Ebene durch Wissen, auf der vitalen Ebene durch Kraft und auf der seelischen Ebene durch Liebe.

Wenn wir uns hoch genug erheben, entdecken wir, dass diese vier Aspekte sich in einem einzigen Bewusstsein vereinen, das voller Liebe, leuchtend, kraftvoll, schön ist, alles enthält und alles durchdringt.

Nur um das universelle Spiel zu ermöglichen, teilt sich dieses Bewusstsein in verschiedene Linien oder Aspekte der Manifestation auf.

Alles in allem hat der menschliche Intellekt angesichts der Welt, wie sie ist und wie sie unabänderlich zu sein scheint, beschlossen, dass diese Welt ein Irrtum Gottes sein muss und dass die Manifestation oder Schöpfung mit Sicherheit das Ergebnis des Wunsches ist, des Verlangens, sich selbst zum Ausdruck zu bringen, des Verlangens, sich selbst zu erkennen, des Verlangens, sich selbst zu erfreuen. Daher ist das Einzige, was zu tun ist, diesem Irrtum so schnell wie möglich ein Ende zu setzen, indem man sich weigert, dem Verlangen und seinen tödlichen Folgen anzuhängen.

Doch der Höchste Herr antwortet, dass die Komödie noch nicht ganz zu Ende gespielt ist, und fügt hinzu: „Warte auf den letzten Akt; ohne Zweifel wirst du deine Meinung ändern.“

Die ganze Schöpfung spricht vom Göttlichen zu dem, der in seinem Herzen zu lauschen weiß.

Ich möchte sagen: Möge die Welt sich bewusst werden, dass sich das Göttliche manifestiert.

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