Kapitel 1
Sitze in Ruhe und gehe nach innen
Warum dieser ganze Lärm, diese Aufregung, dies eitle und hohle Treiben, wozu dieser Wirbelwind, der die Menschen mitreißt wie einen vom Sturm erfassten Mückenschwarm? Welch trauriges Schauspiel, all diese verschwendete Energie, all diese verlorenen Bemühungen! Wann werden sie aufhören, wie Marionetten an Fäden zu tanzen, nicht wissend wer oder was sie hält? Wann werden sie sich die Zeit nehmen sich hinzusetzen, in sich zu gehen, sich zu sammeln und diese innere Pforte zu öffnen, die ihnen Deine unschätzbaren Reichtümer, Deine unendlichen Wohltaten verstellt?…
Wie schmerzhaft und elend scheint mir ihr Leben in der Unwissenheit und im Dunkel, ihr Leben verrückter Aufregung und fruchtloser Zerstreutheit. Wo doch ein einziger Funke Deines erhabenen Lichtes, ein einziger Tropfen Deiner göttlichen Liebe dies Leiden in ein Meer der Freude verwandeln kann!
O Herr, mein Gebet schwingt sich auf zu Dir: Mögen sie endlich Deinen Frieden und diese ruhige unwiderstehliche Kraft erkennen, die aus der unwandelbaren Heiterkeit hervorgeht – Hort jener, deren Augen geöffnet sind und die Dich schauen konnten im flammenden Kern ihres Wesens.
Ja, die Stunde Deiner Offenbarung ist gekommen.
Und bald werden allerorten Jubelgesänge erschallen.
Vor der Feierlichkeit der Stunde verneige ich mich andachtsvoll.