Kapitel 1

Ruhen während des Handelns

Wie kann man beim Handeln innere Ruhe bewahren?

Das kommt von einer Art Gewissheit der inneren Wahl. Wenn man nach etwas strebt und zur gleichen Zeit weiß, dass die Aspiration gehört und auf die bestmögliche Weise beantwortet wird, festigt das einen Frieden im Wesen, eine Ruhe in seinen Schwingungen. Wenn es aber einen Zweifel gibt, eine Unsicherheit, wenn man nicht weiß, was einen ans Ziel bringen wird, oder ob man es jemals erreichen wird oder ob es einen Weg hierfür gibt, und so fort, dann wird man verstört, was normalerweise eine Art kleinen Wirbelwind um das Wesen herum schafft, der es hindert, die wahre Sache zu empfangen. Wenn man stattdessen einen ruhigen Glauben hat, wenn man während des Bemühens weiß, dass es keine Aspiration (natürlich ein aufrichtiges Streben) gibt, die unbeantwortet bleibt, dann ist man voller Ruhe. Man bemüht sich so leidenschaftlich wie möglich, aber ist nicht nervös agitiert und fragt sich, warum man nicht augenblicklich das bekommt, um das man gebeten hat. Man weiß, wie man wartet. Ich habe irgendwo gesagt: „Zu wissen, wie man wartet, heißt, die Zeit auf seine Seite zu ziehen.“ Das ist sehr wahr. Denn wenn man aufgeregt wird, verliert man seine ganze Zeit – man verliert seine Zeit – verliert seine Energie, verliert sich in seinen Bewegungen. Ganz still zu sein, ruhig, friedvoll, mit dem Glauben, dass das, was wahr ist, geschehen wird, und wenn man es geschehen lässt, es sich umso schneller ereignen wird. Dann, in diesem Frieden geht alles viel besser.