Kapitel 1

Ruhe – Friede – Gleichmut

Worte Sri Aurobindos

Es ist nicht möglich, eine Grundlage für den Yoga zu schaffen, solange das Mental rastlos ist. Das wichtigste Erfordernis ist Ruhe im Mental. Es ist auch nicht das vordringlichste Ziel im Yoga, das persönliche Bewusstsein aufzuheben; das vordringlichste Ziel ist vielmehr, sich einem höheren spirituellen Bewusstsein zu öffnen, und auch hierfür ist ein ruhiges Mental das wichtigste Erfordernis.

Das erste in der Sadhana ist, einen beständigen Frieden, eine beständige Stille im Mental zu erlangen. Andernfalls ist es zwar durchaus möglich, Erfahrungen zu haben, doch wird nichts von Dauer sein. Das stille Mental ist es, in dem man das wahre Bewusstsein errichten kann.

Du musst eine feste Grundlage der Ruhe und des Gleichmuts im Vital und Physischen erstreben und ebenso im mentalen Bewusstsein; lass ein volles Herabströmen der Macht und des Ananda geschehen, doch in einen starken adhara, der in der Lage ist, sie aufzunehmen – diese Fähigkeit und Stärke werden durch vollständigen Gleichmut verliehen.

Yogische Samata ist die Gleichheit der Seele, der Gleichmut, der sich auf dem Gefühl des einen Selbstes gründet, des einen Göttlichen überall – den Einen trotz aller Verschiedenheiten, Abstufungen und Ungleichheiten der Manifestation erkennend.

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