Kapitel 5
Das ist es, was du suchst
Durch das fortwährende Vergegenwärtigen wird das Wesen auf die vollständige Öffnung vorbereitet. Durch die Öffnung des Herzens beginnt man die Gegenwart der Mutter zu spüren, und durch die Öffnung für ihre Macht von oben kommt die Kraft des höheren Bewusstseins in den Körper herab und wirkt dort, um die ganze Natur zu wandeln.
In dir ist ein seelisches Wesen, das göttlich ist und unmittelbar ein Teil der Mutter, frei von all diesen Mängeln. Es wird von dem gewöhnlichen Bewusstsein und der gewöhnlichen Natur verdeckt und verborgen; wenn es aber enthüllt wird und hervortreten und das Wesen lenken kann, dann verändert es das gewöhnliche Bewusstsein, entledigt sich all dieser ungöttlichen Dinge und wandelt die äußere Natur vollständig. Daher wollen wir, dass die Sadhaks sich konzentrieren, um dieses verborgene Bewusstsein zu öffnen – durch Konzentration, von welcher Art auch immer, und die Erfahrungen, die sie bringt, öffnet man sich, wird innerlich bewusst, und das neue Bewusstsein, die neue Natur beginnen zu wachsen und hervorzutreten.
Die Sadhana der inneren Konzentration besteht aus folgendem:
1. Das Bewusstsein im Herzen zu festigen und sich dort auf die Idee, auf das Bildnis oder den Namen der Göttlichen Mutter zu konzentrieren, je nachdem was dir am leichtesten erscheint.
2. Eine allmähliche, fortschreitende Beruhigung des Mentals durch diese Konzentration im Herzen.
3. Nach der Gegenwart der Mutter im Herzen und nach ihrer Überwachung des Mentals, Lebens und Handelns zu streben.
Dies ist Aditi, die Mutter der Götter, … tief in das Herz der Dinge ist sie hereingegangen, dort hat sie ihren Sitz. Dies ist es, was du suchst.
Teil 3 WIE PRAKTIZIERT MAN YOGA?
Kapitel 1
Shri Nirodbaran
Shri Nirodbaran schrieb einmal an Sri Aurobindo:
„Bitte geben Sie mir die notwendigen Anweisungen, die nicht von meinen Notizen abhängen, was zu tun ist. Wenn ich den Schweif gesehen habe, muss er mich zum Kopf führen!“
Sri Aurobindo antwortete (26. März 1937):
„Es gibt nichts zu tun, als sich weiter zu konzentrieren und die Präsenz in dir und außerhalb von dir zu rufen, die Öffnung, die Kraft zu empfangen und sie kommen zu lassen. Je mehr der mentale Geist während oder als Ergebnis der Konzentration zur Ruhe kommt, desto besser (kein anderer Gedanke, weder innen noch außen). Aber es ist nicht nötig, sich darum zu bemühen, es muss von selbst durch die Konzentration kommen.“
Kapitel 2
Shri Udar Pinto
Shri Udar Pinto erklärt:
Ich trat 1937 in den Sri Aurobindo Ashram ein und habe seitdem versucht, Seinen Yoga so gut wie möglich zu praktizieren, indem ich die sehr wertvollen Bücher las, die Er zu diesem Thema geschrieben hat. Aber nach mehr als 25 Jahren dieser Bemühungen war ich mir nicht sicher, ob ich überhaupt etwas erreicht hatte, und so erzählte ich dies eines Tages unserer Lieben Mutter und fragte Sie, ob ich den Yoga richtig mache. Ich hoffte wirklich auf Ihren Segen, um mir zu helfen, alles richtig zu machen, aber ich bekam einen Schock, als Sie sagte, dass ich alles falsch mache. Ich war verblüfft und fragte Sie, was ich tun sollte, und Sie antwortete lächelnd: „Warum willst du den Yoga praktizieren und machst es ganz falsch?“ Ich sagte: „Was soll ich dann tun?“ Sie antwortete: „Ich werde den Yoga für dich machen! Du kannst mit allem, was du tust, aufhören und es mich tun lassen. Ich bin auf die Erde gekommen, um dir die Dinge leicht zu machen, also warum solltest du es versuchen, wenn ich hier bin, um es zu tun?“ Ich fragte: „Was ist dann meine Rolle?“ „Gib dich mir einfach hin, und ich werde alles für dich tun, und du machst einfach mit der Arbeit weiter, die du für mich tust.“ Ich akzeptierte sofort und schüttelte die Hand der Mutter als Zeichen des Vertrages, den wir an diesem Tag schlossen.
Aber dann merkte ich, dass die Hingabe an die Mutter leicht gesagt, aber sehr schwer zu tun ist, und so fragte ich Sie, wie man es macht. Sie sagte: „Was machst du morgens, wenn du aufstehst?“ Ich sagte, ich mache meine Toilette und mache mich für mein Bad fertig. Aber Sie fragte nach Details, und ich sagte, dass ich mit dem Zähneputzen anfange. Dann fragte Sie: „Aber woran denkst du oder wovon träumst du, wenn du dir die Zähne putzt?“ Und ich sagte, dass dies eine so übliche Sache sei, dass ich nichts finde, woran ich denken oder wovon ich träumen könnte. Dann sagte Sie mir, was ich bei jedem Toilettengang, beim Bad, beim Frühstück usw. tun sollte. Sie sagte: „Spüre meine Gegenwart ganz nahe bei dir. Lass mich mit dir die Dinge tun, die du tust. Sprich mit mir, bespreche mit mir die bestmögliche Vorgehensweise bei dem, was du zu tun hast. Wenn wir essen, lass uns gemeinsam den wunderbaren Geschmack dessen finden, was wir essen. Du wirst sehen, wie wunderbar selbst eine Scheibe Brot schmecken wird, wenn du sie mit mir zusammen isst und ihren Geschmack genießt.“ Das versuchte ich jetzt zu tun, und es hat mein ganzes Leben verändert und alles so schön und voller Freude gemacht.
Bibliographie
Zitate
- CWSA Vol. 32, p. 55
- CWSA Vol. 2, p. 650
Erinnere dich immer an das Göttliche
- CWM Vol. 14, p. 10
- CWM Vol. 14, p. 15
- CWM Vol. 14, p. 16
- CWM Vol. 14, p. 15
- CWM Vol. 14, p. 13
- CWM Vol. 14, p. 14
- CWM Vol. 14, p. 15
- CWM Vol. 14, p. 14
- CWM Vol. 15, p. 213
Das Göttliche ist bei dir
- CWM Vol. 13, p. 66
- CWM Vol. 13, p. 73
- CWM Vol. 7, p. 236
- CWM Vol. 3, p. 1
- CWM Vol. 13, p. 68
- CWM Vol. 14, p. 15
- CWM Vol. 14, p. 15
- CWM Vol. 14, p. 13
- CWM Vol. 14, p. 3
- CWM Vol. 14, p. 10
- CWM Vol. 14, p. 5
- CWM Vol. 14, p. 7
- CWM Vol. 17, p. 93
Das Göttliche manifestiert sich
- CWM Vol. 15, p. 5
- CWM Vol. 15, p. 5
- CWM Vol. 15, p. 7
- CWM Vol. 15, p. 9
- CWM Vol. 15, p. 3
- CWM Vol. 15, p. 7
- CWM Vol. 15, p. 6
- CWM Vol. 15, pp. 8-9
- CWM Vol. 15, p. 9
- CWM Vol. 15, p. 7
Mit Liebe und Freude erinnern
- CWM Vol. 3, pp. 26-27
- CWM Vol. 14, p. 3
Erinnern und darbringen
- CWM Vol. 3, pp. 23-24
- CWM Vol. 3, pp. 25-26
- CWM Vol. 14, p. 102
Innigkeit mit dem Göttlichen
- CWM Vol. 14, p. 20
- CWM Vol. 14, p. 20
- CWM Vol. 14, p. 20
- CWM Vol. 14, p. 21
- CWM Vol. 14, p. 21
- CWM Vol. 14, p. 21
- CWM Vol. 14, p. 21
- CWM Vol. 15, p. 215
Offenheit und Empfänglichkeit
- CWM Vol. 14, p. 144
- CWM Vol. 14, pp. 40-41
Sich dem Göttlichen hingeben
- CWM Vol. 7, pp. 189-90
- CWM Vol. 1, pp. 1-2
- CWM Vol. 1, p. 12
- CWM Vol. 6, pp. 194-95
Herr, lass mich ganz und gar Dir gehören
- White Roses, Huta, pp. 39, 160, 186-87
- White Roses, Huta, pp. 39, 160, 186-87
- White Roses, Huta, pp. 39, 160, 186-87
- White Roses, Huta, pp. 39, 160, 186-87
- White Roses, Huta, pp. 39, 160, 186-87
- White Roses, Huta, pp. 39, 160, 186-87
- White Roses, Huta, pp. 39, 160, 186-87
- White Roses, Huta, pp. 39, 160, 186-87
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- White Roses, Huta, pp. 39, 160, 186-87
- White Roses, Huta, pp. 39, 160, 186-87
- White Roses, Huta, pp. 39, 160, 186-87
- CWM Vol. 15, p. 211
- CWM Vol. 1, p. 29
Vier Ratschläge für den Alltag
- CWM Vol. 15, p. 207
- CWM Vol. 4, p. 133
- CWM Vol. 15, p. 215
- CWM Vol. 15, p. 208
- CWM Vol. 15, p. 214
Eine Sternschnuppe und die Verwirklichung
- CWM Vol. 8, pp. 210-11
- CWM Vol. 16, p. 398
- CWM Vol. 14, p. 287
- CWM Vol. 16, p. 374
Gedankenkontrolle
- CWM Vol. 14, p. 100
- CWM Vol. 4, p. 182
- CWM Vol. 9, pp. 253-54
- CWM Vol. 3, p. 259
- CWM Vol. 12, p. 141
- CWM Vol. 6, pp. 140-41
- CWM Vol. 14, p. 348
Anumati und Smriti (Zustimmung und Erinnerung)
- CWSA Vol. 13, pp. 85-86
Was die Gita sagt
- CWSA Vol. 19, p. 556
- CWSA Vol. 19, pp. 402-03
- CWSA Vol. 19, pp. 296-97
Ein ständiger Bezug auf den Ursprung
- CWSA Vol. 23-24, pp. 112-13
Praktischer Leitfaden
- CWSA Vol. 32, p. 169
- All India Magazine – July 1995, p. 29
- CWSA Vol. 29, p. 254
- CWSA Vol. 29, p. 254
- CWSA Vol. 29, pp. 259-60
- CWSA Vol. 29, p. 258
- CWSA Vol. 29, pp. 258-59
- CWSA Vol. 29, p. 214
Das ist es, was du suchst
- CWSA Vol. 18, p. 118
- CWSA Vol. 29, p. 225
- CWSA Vol. 30, pp. 24-25
- CWSA Vol. 32, p. 167
Shri Nirodbaran
- All India Magazine – July 1995, p. 33
Shri Udar Pinto
- All India Magazine – July 1995, pp. 33-34
Gesamtausgaben
- CWM: Collected Works of the Mother, 2nd ed., Vols. 1-17
- CWSA: Complete Works of Sri Aurobindo, 2012, Vols. 1-37