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  1. ALLES LEBEN IST YOGA
  2. Kinder-Erziehung

Ich grüße euch, meine mutigen kleinen Helden, Ich rufe euch auf zum Stelldichein mit dem Sieg!

– Die Mutter

Kapitel 1

Was ein Kind nie vergessen sollte

Die Notwendigkeit völliger Aufrichtigkeit.

Die Gewissheit des letztendlichen Sieges der Wahrheit.

Die Möglichkeit ständigen Fortschritts durch den Willen, sein Ziel zu erreichen.

Kapitel 2

Ein ideales Kind

IST GUTMÜTIG

Es wird nicht zornig, wenn die Dinge sich gegen es zu wenden scheinen oder Entscheidungen nicht zu seinen Gunsten ausfallen.

IST BEHERZT

Was es auch tut, das tut es nach bestem Vermögen und hält durch, auch wenn die Lage so gut wie aussichtslos ist. Immer denkt und handelt es gerade heraus.

IST WAHRHAFT

Es fürchtet nie, die Wahrheit zu sagen, was auch immer die Folgen sein mögen.

IST GEDULDIG

Es lässt sich nicht entmutigen, auch wenn es lange auf die Ergebnisse seiner Bemühungen warten muss.

IST AUSDAUERND

Es tritt den unausweichlichen Schwierigkeiten und Leiden entgegen, ohne zu murren.

IST BEHARRLICH

Es lässt nicht locker in seiner Anstrengung, wie lange sie auch dauern mag.

IST AUSGEGLICHEN

Es bewahrt seinen Gleichmut im Erfolg wie im Misserfolg.

IST TAPFER

Es hört nicht auf, für den letztendlichen Sieg weiter zu kämpfen, auch wenn es dabei viele Niederlagen erleidet.

IST HEITER

In allen Umständen weiß es zu lächeln und ein frohes Herz zu bewahren.

IST BESCHEIDEN

Erfolg macht es nicht überheblich, und es hält sich nicht für besser als seine Kameraden.

IST GROSSZÜGIG

Es schätzt die Vorzüge anderer und ist stets bereit, einem anderen zum Erfolg zu verhelfen.

IST FAIR UND GEHORSAM

Es hält Disziplin und ist immer ehrlich.

Kapitel 3

Sportsgeist

Halte dich an die Regeln.

Halte dein Wort.

Bewahre die Ruhe.

Halte dich in Form.

Behalte guten Mut auch in der Niederlage.

Halte beim Sieg deinen Stolz im Zaum.

Bewahre eine heile Seele, einen sauberen mentalen Geist und einen gesunden Körper.

Play the game (Kämpfe ehrlich, spiele fair).

Kapitel 4

Ein guter Sportler

IST HÖFLICH

Auf dem Sportplatz macht er sich nicht über Fehler lustig; besiegte Gegner verspottet er nicht; er behandelt sie wie Gäste, nicht wie Feinde.

In der Schule ist er rücksichtsvoll gegenüber der Leitung, den Mitschülern und den Lehrern.

Im Leben achtet er die anderen; er behandelt sie so, wie er selbst behandelt werden möchte.

IST BESCHEIDEN

Auf dem Sportplatz setzt er sich mehr für das Wohl der Mannschaft ein als für seine persönliche Ehre; für die Mannschaft wird er sogar sein eigenes Prestige opfern; er ist ein ritterlicher Sieger.

In der Schule macht ihn sein Erfolg nicht eitel, und er dünkt sich nicht besser als seine Klassenkameraden.

Im Leben posaunt er nicht aus, was er tun will; er prahlt nicht mit dem, was er getan hat.

IST GROSSZÜGIG

Auf dem Sportplatz spendet er seinen Gegnern Beifall für ein gutes Spiel.

In der Schule erkennt er das Verdienst eines andern an.

Im Leben macht er den, der „unten“ ist, nicht lächerlich, sondern ermutigt ihn. Er fürchtet sich nicht, seine Ansichten offen und klar zu äußern.

IST BEHERZT

Auf dem Sportplatz spielt er mit vollem Einsatz; er kämpft, auch wenn er praktisch schon verloren hat; nachteilige Entscheidungen steckt er ein; er ist ein guter Verlierer.

In der Schule tut er seine Arbeit; er arbeitet auch dann weiter, wenn ein Gelingen fast aussichtslos ist. Er hat den Mut, gerade zu denken, und den Schneid, gerade zu handeln.

Im Leben tut er das Seine, so schwer es auch fallen mag; Misserfolge nimmt er mit einem Lächeln hin und versucht es von neuem.

IST GEHORSAM

Auf dem Sportplatz befolgt er die Spielregeln.

In der Schule hält er sich an alle Bestimmungen.

Im Leben beachtet er die Regeln, die die Harmonie fördern helfen.

IST ANSTÄNDIG

Auf dem Sportplatz kämpft er sauber und mit vollem Einsatz, aber freundschaftlich; einem verletzten Gegner steht er bei.

In der Schule vergeudet er weder seine eigene Zeit noch die der Lehrer. Er ist stets aufrichtig.

Im Leben sieht er unparteiisch beide Seiten einer Frage.

  1. 5. An die Kinder des Ashrams
  2. 6. Gebet der Schüler
  3. Bibliographie

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