Kapitel 16

Freundschaft

Freundschaft ist etwas sehr Gutes und hat ihren Platz im Göttlichen Leben. Nur Begierde und Sexualität verschlechtern die Atmosphäre und machen sie vulgär.

Der Herr ist es, der Freundschaften schafft. Der Herr ist es, der Freundschaften beendet; der Herr ist es, der uns einsam macht, um uns für diese ewige Freundschaft vorzubereiten; wenn wir dafür bereit sind, verschwindet alle Einsamkeit und wir werden uns ständig Seiner tröstenden Gegenwart bewusst, die alle Einsamkeit vertreibt.

Unser bester Freund ist der, der uns so liebt, wie wir sind. Er verlangt nicht, dass wir etwas anderes sind als das, was wir sind.

Du bist der sichere Freund, der nie versagt, die Kraft, die Stütze, der Wegweiser.

In der Tat sollst du nur Menschen zu Freunden nehmen, die weiser sind als du, deren Gesellschaft dich erhebt, dir hilft, über dich selbst hinauszuwachsen, Fortschritte zu machen, besser zu handeln und klarer zu sehen.

Wer einem Verräter Freundschaft gewährt, wird selbst zum Verräter.

Wir sind nicht nur auf der Welt, um zu kaufen oder zu verkaufen; wir sind es uns selbst schuldig, mit anderen Freundschaft zu schließen.