Kapitel 1
Oh, wozu sich aufregen
Worte der Mutter
Oh, wozu sich aufregen und wollen, dass die Dinge für einen selbst so und nicht anders seien! Warum festlegen, dass eine gewisse Anordnung von Umständen Ausdruck der besten Möglichkeiten sein würde, und dann verbissen kämpfen, dass diese sich verwirklichen! Warum nicht seine ganze Energie einzig darauf verwenden, in der Ruhe des inneren Vertrauens zu wollen, dass Dein Gesetz überall und immer über jede Schwierigkeit triumphiere, über jede Dunkelheit und jeden Eigennutz! Wie weitet sich der Horizont, sobald man diese Haltung einzunehmen versteht; wie hört alle Sorge auf, um einer unveränderlichen Erleuchtung Platz zu machen, der Allmacht der Gelassenheit! Zu wollen was Du willst, Herr, bedeutet in ständiger Gemeinschaft mit Dir zu leben, sich von allem Zufälligen befreien, aller Enge entrinnen, seine Lungen mit reiner, gesunder Luft füllen, alle unnütze Ermüdung loswerden, sich aller lästigen Schwere entledigen, um leichten Schrittes dem einzigen Ziel entgegenzueilen, das zu erreichen sich lohnt: dem Triumph Deines göttlichen Gesetzes!